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Masterplan Fahrrad für Kleinmachnow
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Lokale Agenda 21 Verkehr Barbara Sahlmann Kuckuckswald 37 14532 Kleinmachnow
An Bürgermeister Herrn Blasig und den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Herrn Dr. Nitzsche Adolf- Grimme- Ring 10 14532 Kleinmachnow
Kleinmachnow, 09.11. 2005
Masterplan Fahrrad für Kleinmachnow
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Blasig, sehr geehrter Herr Dr. Nitzsche,
die Agenda- Gruppe Verkehr setzt sich dafür ein, dass unser Ort fahrradfreundlicher wird. Trotz des Baus zahlreicher Radwege gibt es noch einiges zu tun. Wir haben uns in der Agenda- Gruppe lange mit dem Thema auseinander gesetzt und meinen, dass wir in Kleinmachnow die besten Voraussetzungen haben, eine Musterkommune in Sachen Fahrrad zu werden. Deshalb möchten wir, dass ein „Masterplan für´s Fahrrad“ erstellt wird, der dann schrittweise realisiert wird. Deshalb fordern wir alle politisch Verantwortlichen auf, daran mitzuwirken. Der „Masterplan für´s Fahrrad“ beinhaltet eine Radverkehrsstrategie, die Fahrradfreundlichkeit beweist und durch viele Einzelmaßnahmen das Gesicht unseres Ortes verändern wird. Getragen werden soll diese Entwicklung von der Politik, der Wirtschaft, der Polizei und natürlich von jedem einzelnen Bürger.
Ein externes Büro sollte zunächst ein Grundlagenpapier für den „Masterplan Fahrrad Kleinmachnow“ erarbeiten.
Als Hauptpunkte in dem Masterplan für´s Fahrrad schlagen wir vor:
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Um den Anteil des Radverkehrs im Ort um 50 % bis 2010 zu steigern, müssen die Radwege sicherer werden. Dazu gehören bündige Anschlüsse, auch aus Nebenstraßen an Hauptstraßen und eine klare übersichtliche Verkehrsbeschilderung
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Wir brauchen mehr Fahrradspuren an der Straße und Vorrang für Radfahrer an den Ampeln und fahrradfreundliche Kreisverkehre
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Weitere Verbesserung der Verkehrssicherheit für Schüler
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Bessere Verknüpfung mit öffentlichen Verkehrsmitteln und bessere Erreichbarkeit von öffentlichen Gebäuden und Verkaufseinrichtungen durch:
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Mehr und bessere Abstellanlagen (Fahrradbügel) an allen öffentlichen Gebäuden, vor Arztpraxen, Gaststätten und Geschäften und an Haltestellen.
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Fahrradmitnahme in Bussen sollte ermöglicht werden
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Mehr Akzeptanz der Bürger für Radfahrer durch die Schaffung einer Stellplatzsatzung für Fahrräder, die auch private Haushalte betrifft. Die Stellplatzsatzung für Autos bedarf einer Veränderung, denn Haushalte, die kein Auto besitzen, müssen weniger Fläche zur Verfügung stellen, als Haushalte mit einem, zwei oder drei Autos.
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Es reicht nicht aus, Radwege zu bauen, sie müssen auch gewartet werden. Unser Vorschlag ist, für die Fahrradinfrastruktur eine von Jahr zu Jahr steigende Summe (bezogen €/ Einwohner) bereit zu stellen
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Schaffung der Stelle eines Fahrradbeauftragten, der alle Maßnahmen koordiniert und für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Denkbar wäre es, diese Stelle in dem angestrebten Planungsverband der drei Kommunen Teltow, Stahnsdorf, Kleinmachnow zu schaffen.
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Für den guten Ruf unseres Ortes trägt insgesamt ein fahrradfreundliches Klima bei. Dazu gehört, dass die Mitarbeiter der Verwaltung und der Bürgermeister das Fahrrad benutzen. Die Nutzung der Dienstfahrräder sollte verstärkt werden.
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Touristische Radwege im Ort müssen baulich verbessert und gut ausgeschildert werden. Dazu gehören der Weg am Teltowkanal mit einer Brücke im Bereich Dreilinden und der „Mauerradweg entlang der ehemaligen Grenze zu Berlin. Fahrradfreundliche Gaststätten können von der Verbesserung der touristischen Radwege profitieren.
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Wir bitten darum, unseren Brief allen Abgeordneten zur Kenntnis zu geben.
Mit freundlichen Grüßen
Barbara Sahlmann
Sprecherin AG Verkehr der Agenda 21
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